Sonntag, 26. April 2015

Das Amulett in der Wüste // Teil 2 der New-Steampunk-Age-Reihe



Endlich darf ich mit der Sprache rausrücken!

Nächstes Jahr wird "Das Amulett in der Wüste" erscheinen, der zweite Teil der New-Steampunk-Age-Reihe. Ein paar Infos findet Ihr schon HIER auf dem Blog des Verlages.

Ich möchte hier ein bisschen darüber erzählen, wie es mir so nach dem Erscheinen von Teil 1 gegangen ist. "Wien - Stadt der Vampire" war mein kleines Baby, mein Erstling. Ich hatte wenig Erfahrung, sowohl mit dem Schreiben als auch im Umgang mit Kritik. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber gerade durch die Kritiken (und durch meine wunderbare Beta-Leserin) habe ich mich als Autorin um einiges weiterentwickeln können. Es gibt verschiedene Arten von Kritiken und als Autor muss man lernen, für sich selbst das herauszufiltern, was einem hilft. Ein einfaches "Das Buch ist super" oder "Das Buch ist scheiße" hilft mir da nicht, ich musste herausfinden, was den Leuten gefällt und was sie schlecht fanden. Sobald ich also den ersten Heulkrampf überwunden hatte - der mich nach jeder schlechten Kritik erfasste - las ich sie noch mal durch und filterte für mich heraus, warum der Rezensent die Geschichte so schlecht fand. Das klappt aber nicht bei jeder Rezension. Ab und an kommt es vor, dass Leute ein Buch einfach schlecht machen wollen. Eine Rezension schreiben bedeutet, Pro und Contra eines Buches gegenüber zu stellen und das ist leider den wenigsten bewusst, wenn sie grad dabei sind so richtig schön über ein Buch herzuziehen. Eingegangen bin ich auf solche negativen Rezensionen fast nie (einmal um genau zu sein und dass wurde mir dann auch glatt vom nächsten Rezensenten vorgehalten und als unprofessionell hingestellt), die Leute haben ihre Meinung und die ändert sich auch nicht, wenn der Autor etwas dazu schreibt, im Gegenteil, meist macht es das nur noch schlimmer. 

Was habe ich also für mich herausgefunden?
Folgendes fanden die Leser/Rezensenten schlecht (in keiner bestimmten Reihenfolge ^^): Übermäßige Beschreibung von Kleidung, die Umgebung nicht gut ausgearbeitet, wenig Steampunk, diverse Rechtschreibfehler - das waren zumindest mal die Kern-Kritikpunkte.
Gegen alles lässt sich was machen! In Teil zwei habe ich daher viele überflüssige Klamotten-Beschreibungen weggelassen bzw. reduziert auf "Sie trug Jenas und T-Shirt" (zumindest so in der Art). Die Umgebung besser auszuarbeiten hat mir viel Spaß gemacht, ich hoffe, es ist nicht zu ausgeartet - muss ja nicht jeder wie J. R. R. Tolkien ganz genau beschreiben wie grün das Gras ist ^^ - aber es führte auch zum nächsten Punkt, denn durch die Umgebunsbeschreibung konnte ich natürlich mehr Steampunk mit einbringen. Auch zeigt sich im zweiten Teil Steampunk nicht nur durch Kleidung, sondern auch durch ein paar andere Elemente - das verrate ich jetzt aber nicht ^^. Rechtschreib- und Grammatikfehler wurden einige von meiner lieben Beta-Leserin ausgemerzt, außerdem sorgt ein neues Lektorat für den Feinschliff. 

Ihr seht, nach dem Buch ist vor dem Buch! Man lernt nie aus und immer dazu. Ich bin nun sehr gespannt, wie "Das Amulett in der Wüste" aufgenommen wird und hoffe natürlich, dass man die Verbesserung bemerkt. Momentan liegt das Skript noch bei mir, zwei kleine Lücken müssen noch gefüllt werden, dann kann es los gehen in das Abenteuer "Das zweite Buch!".

Fay

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Weitere Beiträge

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...